Neuer Vorstand gewählt

Twistringen (sot) • Die FDP Twistringen hat einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Ortsvorsitzende Detlev Seliger stand für eine Wiederwahl auf dem Ortsparteitag, der kürzlich stattgefunden hat, nicht mehr zur Verfügung. Neuer FDP-Vorsitzender ist nun Fritz Wüppenhorst, Detlev Seliger sein Stellvertreter. Als Schatzmeister wurde Markus Thiede gewählt, der neue Pressesprecher ist fortan Jürgen Huntemann. Marcel Schiller ist weiterhin EDV-Beauftragter des Ortsverbandes.

Quelle: Syker Kurier vom 25.01.2012

Der oben stehende Artikel wurde von der FDP Twistringen berichtigt, da die Schreibweise eines Names falsch war.

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Ortsparteitag 2012

Wie in jedem Jahr hat auch der FDP Ortsverband Twistringen seine Jahreshauptversammlung – seinen Ortsparteitag 2012. Am heutigen Donnerstag, den 19.01.2012 findet dieser um 20.00 Uhr im Hotel zur Börse (Bahnhofstraße 71, 27239 Twistringen) statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls vom 31.01.2011
2. Totenehrung
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Schatzmeisters
5. Aussprache zu TOP 3 und 4
6. Bericht des Rechnungsprüfers
7. Entlastung des Vorstandes
8. Neuwahlen des Vorstandes
9. Verschiedenes

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Endausbau ab Mitte 2012

Nachfragen im Scharrendorfer Ortsrat / Straßen-Reihenfolge steht fest

News

Foto: Wikimedia Commons

Scharrendorf (tw) • Die Scharrendorfer beschäftigen seit mehr als 20 Jahren Oberflächenentwässerung und Straßenausbau in den Wohngebieten. In den vergangenen Monaten hat nun der Oldenburgisch-Ostfriesische Waserverband (OOWV) die notwendigen Regenrückhaltebecken bauen können. Mitte 2012 beginnt der Straßenbau.

Auf Nachfrage erklärte Twistringens Erste Stadträtin Birgit Klingbeil am Mittwochabend im Scharrendorfer Ortsrat, dass Mitte 2012 mit dem Endausbau begonnen werde. Ortsbürgermeister Hubert Diephaus-Borchers: “Die Maßnahmen zur Oberflächenentwässerung laufen schon. Es hat sich, so gesehen, ganz gut gefügt.” Der Zeitplan sei bekannt. Zunächst würden Amsel – und Fliederweg sowie Alte Schulstraße, Drosselweg und Am Buschacker ausgebaut. Dafür seien ab Jahresmitte jeweils sechs bis neune Wochen vorgesehen, je nach Wetterlage. Der Restausbau folge 2013.
Auf weitere Nachfragen erklärten Klingbeil und Diephaus-Borchers, es werde rechtzeitig Anliegerversammlungen für die einzelnen Straßenabschnitte geben.

Ein weiteres Thema: Die Scharrendorfer brauchen eine dauerhaft gute Wegeverbindung zwischen der Sulinger Straße und der Steller Straße, entlang der Bahnstrecke. Sie werde heute schon gut angenommen, so Diephaus-Borchers. Allerdings sei die Fahrbahn ziemlich rau. Der Ortsbürgermeister: “Da ist eine zusätzliche Oberflächenbehandlung notwendig.” Die Anregung von Peter Nölker, an der Einmündung auf die Steller Straße sollte ein größerer Spiegel aufgestellt werden, notierte Protokollantin Sonja Rabbe aus dem Rathaus gleich mit.

Quelle: Kreiszeitung vom 10. Dezember 2011

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Gefahren im Tunnel

Radfahrer-Regelung dringend ändern

Achtung

Foto: linksunten.indymedia.org

Twistringen (tw) • In der konstituierenden Sitzung des Scharrendorfer Ortsrates schlug Rolf Meyer vor, die Radfahrer-Regelung im Bereich des Bahntunnels zu ändern. Es sei brandgefährlich, wenn sich auf der rechten Seite in Richtung Innenstadt Radler begegnen, es habe schon einige Unfälle gegeben. Aus Richtung Scharrendorf sollten die Radfahrer in Zunkunft nur noch den rechten Weg benutzen, aus der Stadt heraus ebenso nur rechts fahren. Entsprechend müsse der Bereich ausgeschildert werden, so Rolf Meyer an die Adresse der Stadtverwaltung.

Quelle: Kreiszeitung vom 10. Dezember 2011

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Albert Rasche an der Spitze

Neuer Ortsbürgermeister in Stelle / Conrad Schütte geht und kommt zurück

Ortsrat Stelle

Im Ortsrat in Stelle (v.l.): Karl Meyer, Gerhard Schröder, Ursula Nölker, Conrad Schütte, Silvio Bittner, Albert Borchers, Jens Weymann, Hermann-Josef Kunst und Albert Rasche. /// Foto: Wilke/Kreiszeitung

Stelle (tw) • Der am 11. September neu gewählte Ortsrat von Stelle hat am Donnerstagabend in der Schießsporthalle ein neues Kapitel für die kommenden fünf Jahre aufgeschlagen. Bei der konstituierenden Sitzung, im Beisein zahlreicher Einwohner, sorgte allerdings Conrad Schütte für einen besonderen Eintrag: Er verließ aus Protest die Sitzung, als der neue Ortsbürgermeister Albert Rasche gewählt wurde.

“Aufgaben nach besten Wissen und Gewissen unparteiisch erfüllen – dem Wohle der Allgemeinheit verpflichtet”, heißt es unter anderem in der Formel: Mit Handschlag verpflichtet wurden die neu gewählten Ortsratsmitglieder von Twistringens Bürgermeister Karl Meyer und auf Amtsverschwiegenheit sowie Mitwirkungs- und Vertretungsverbot hingewiesen.

Nicht zum letzten Mal erlebten Beobachter einen heftigen Auftritt von Conrad Schütte, der in der Vergangenheit mehrfach vergeblich um den Posten des Ortsbürgermeisters gerungen hatte. Am Donnerstagabend eröffnete er als Ortsratsältester die Sitzung und beklagte sich: Im Vorfeld sei Albert Rasche (dieser holte die meisten Wählerstimmen) von dieser Zeitung schon als Favorit für den Posten ausgerufen worden. Rasche selbst betonte, er sei ebenso wie alle vom Vorbericht überrascht gewesen. Conrad Schütte: “Ich habe verscuht, für mich eine Mehrheit zu finden …” Er wolle nun gar nichts mehr davon wissen. Sprach’s und verließ die Ortsratsrunde, als man zur Wahl schritt. Unter der Leitung von Hermann-Josef Kunst, wurde Albert Rasche einmütig zum neuen Ortsratsvorsitzenden bestimmt.
Rasche er,unterte die Bevölkerung, sich gerne mit Sorgen, Nöten und Anregungen an ihn und den gesamten Ortsrat zu wenden. Im Gremium selbst wünschte sich Rasche eine “gute kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit”.
Dann kehrte Schütte an den Tisch zurück. Zu gleichberechtigten Stellvertretern wurden Albert Borchers und Hermann-Josef Kunst gewählt. Rasche hatte zuvor noch Schütte als einen Stellvertreter vorgeschlagen. Aber dieser verzichtete mit der Bemerkung, er wolle doch nicht “noch eine Klatsche kriegen”.
Conrad Schütte ist schon viele Jahre Ortsratsmitglied, höchst engagiert und erfahren. Der Landwirt vom Bokelskamp zog sich nun nicht enttäuscht in die Schmollecke zurück, sondern beteiligte sich, wie ihn die Steller kennen, weiterhin rege an den Diskussionen und Beratungen, kritisierte hier, lobte da und regte auch so manches an.

Der Ortsrat braucht mehr Geld von der Stadt Twistringen. Das Ortsbudget – zur zeit noch rund 1.800 Euro – reicht bei weitem nicht aus, um alle Gräben, Wirtschaftswege und Seitenräume zu unterhalten. Bei Bürgermeister Meyer stieß der Rat auf offene Ohren. Die Stadt setzt auch 2012 mehr Geld für Gräben ein.

Fünf Jahre engagierte sich Gerhard Schröder im Ortsrat, ab Mitte der Wahlperiode auch als Ortsbürgermeister für den ausgeschiedenen Manfred Diephaus. Beide hätten sich für das Gemeinwohl eingesetzt, lobte Bürgermeister Meyer. “Wir haben häufig miteinander gesprochen und du warst sehr um das Wohl Stelles bemüht”, so Meyer schließlich an Gerhard Schröder, der zum Abschied ein Präsent erhielt.

Quelle: Kreiszeitung vom 10. Dezember 2011

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“Kreative Welle” für den Bahnhof

Ortsrat diskutiert Stadtentwicklung / Renate Horstmann bleibt Vorsitzende

Ortsrat Twistringen

Die wiedergewählte Ortsratsvorsitzende Renate Horstmann (links) und die Allgemeine Vertreterin des Bürgermeister, Birgit Klingbeil, verabschiedeten Hermann Brackmann (2.v.l.) und Wolfgang Holst aus dem Ortsrat Twistringen. /// Foto: Büntemeyer/Kreiszeitung

Twistringen (Heinrich Büntemeyer) • Renate Horstmann bleibt Twistringer Ortsratsvorsitzende. Einstimmig bestätigte der neu gewählte Ortsrat sie am Montagabend in ihrem Amt. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden Frank Hagmann und Gerhard Burchard zu ihren Stellvertretern gewählt.
Zu Beginn der Versammlung verabschiedete die Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Birgit Klingbeil, die Ortsratsmitglieder Hermann Brackmann und Wolfgang Holst. Beide hatten dem Ortsrat zehn Jahre angehört.
Renate Horstmann bedankte sich für die Wahl und bat ihre Kolleginnen und Kollegen im Ortsrat, unterschiedliche Meinungen fair auszudiskutieren und sachlich zu argumentieren, “damit wir anschließend wieder miteinander reden können”.

Im Haushaltsplan 2012 stehen dem Ortsrat Twistringen noch 5.762 Euro für Wege- und Gräben-Unterhaltung zur Verfügung. Damit würden die begonnenen Sanierungsmaßnahmen im Ortsteil fortgesetzt. Der Schwerpunkt im kommunalen Straßenbau werden 2012 jedoch in Scharrendorf gesetzt, so Klingbeil.
Sie informierte den Ortsrat darüber, dass für die ehemalige Schule an der Steller Straße die Umbaugenehmigung vorliegt. Hier wird eine Krippe für zwei Gruppen mit jeweils 15 Kindern eingerichtet. Für die weitere Nutzung des Gebäudes können sich noch Interessenten melden – das Blasorchester habe bereits Interesse bekundet, hieß es.
Intensiv wurde über die Stadtentwicklung diskutiert. “Schwachpunkte” der Außendarstellung seinen Bahnhof und Bahnhofsplatz.
Hier möchte der Ortsrat “eine kreative Welle” auslösen und Schulen und andere Kreative der Stadt bitten, sich an der “Aufhübschung” des Vorgeländes und der Fassade zu beteiligen. Man war sich einig, dass Dach und Fassade des Gebäudes so weit hergerichtet werden müssen, dass es nicht verfällt und keine Passanten gefährdet.
Wie die “Twistringer Schnecke” und damit die in der Region einmaligen Vorkommen von tertiären Versteinerungen für den sanften Tourismus genutzt werden können, war ebenfalls Thema. “Es ist ein Potential, das es wert ist, aufgeschlossen zu werden”, stimmte Birgit Klingbeil zu. Eventuell sollten die alte Schürfstelle und die Tongruben bei der Zigelei geöffnet und als Lehrpfad genutzt werden. Dankbar nahm der Rat das Angebot von Wolfgang Holst entgegen, der für eine mögliche Ausstellung Teile seiner großen Sammlung von Fundstücken aus der Tongrube zur Verstellen würde.

Der Ortsrat mahnte die Landwirte, die Grenzen einzuhalten und nicht in die Wegseitenränder heineinzupflügen. Ortsbürgermeisterin Renate Horstmann hofft, dass dieses Problem im Einvernehmen mit den betroffenen Landwirten gelöst wird. Ortsratsmitglied Bernhard Schlake wurde zum “Wege-Beaufsichtigter” bewählt. Er wird Anfang Januar eine Wege- und Heckenbereisung organisieren, zu der auch Vertreter des Wegezweckverbandes und der Jagdgenossenschaft eingeladen werden.

Quelle: Kreiszeitung vom 30.11.2011

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Die Einstimmigen

Sieben Mitglieder hat der Ortsrat Altenmarhorst – alle stehen auf der CDU-Liste

Ortsrat Altenmarhorst

Der Ortsrat Altenmarhorst mit dem Jüngsten ganz vorne (v.l.) Henning Thies, Albert Roberg, Berthold Beuke, Andreas Wiese, Ortsbürgermeister Manfred Rickers, Silke Tegeler und Markus Tegeler. /// Foto: Helms/Kreiszeitung

Marhorst (Arne Helms) • An die letzte Entscheidung, die nicht einstimmig gefallen ist, können sie sich im Ortsrat Altenmarhorst gar nicht mehr erinnern. “Gab es schon”, sagt Ortsbürgermeister Manfred Rickers, zuckte auf die Frage hin, wann das denn gewesen sei, aber nur mit den Schulter. Die 627 Wahlberechtigten der Ortschaft hatten am 11. September die Auswahl zwischen zehn Kandidaten für den Ortsrat – alle standen auf der CDU-Liste. Sieben von ihnen sitzen jetzt in der Gaststätte Lehmkuhl und haken nacheinander die Tagesordnungspunkte ab. Einstimmig, klar. Wenn da nur diese Sache mit dem Fahrradweg nicht wäre …

Brigitte Beuke-Kaunat

Twistringens Bürgermeister Karl Meyer verabschiedete Brigitte Beuke-Kaunat aus dem Ortsrat von Altenmarhorst. /// Foto: Helms/Kreiszeitung

Wie Andreas Thies auch ist Brigitte Beuke-Kaunat, 52, nach zehn Jahren aus dem Ortsrat ausgeschieden. Von Twistringens Bürgermeister Karl Meyer gibt es für die engagierte Arbeit lobende Worte, Sekt in Plastikfolie und ein augenzwinkerndes “Alles Gute im unpolitischen Ruhestand”. Dass sich die Frau jetzt deswegen keinen Maulkorb verpasst, weiß Meyer. Und so sitzt sie während der Sitzung als Zuhörerin am Tisch.

Der unbeleuchtete Fahrradweg Richtung Twistringer Gymnasium treibt Beuke-Kaunat um. Die Straßenlaternen stehen auf dem Teilstück der Vechtaer Straße dort, wo sie für die Radfahrer wertlos sind – auf der gegenüberliegenden Seite des Fahrradwegs. Eine tiefe Baugrube werde dadurch fast unsichtbar. “Lebensgefährlich ist das”, sagt Beuke-Kraunat, gerade für die Schüler, die mit dem Rad nach Twistringen fahren. “Die ist aber auch tief”, raunt Silke Tegeler, neu im Rat zustimmend. Und der 20-jährige Henning Thies, der der Pflichtenbelehrung durch den Bürgermeister als neu Gewählter ehrfürchtig folgt, beklagt, das auf einer Seite der Baustelle fehlende Warnschild.
Ratsmitglied Markus Tegeler ist das zu viel Tohuwabohu. “Irgendwann muss man auch mal bauen können, sonst brauchen wir gar nichts mehr machen”, sagt er und reibt sich die Stirn. Ein Streit? Oder zumistest ein kleiner Zwist? Nicht wirklich. Der Ton beleibt sachlich. Und in der Tatsache, dass die Straßenlaternen auf die andere Straßenseite gehören, sind sich ja auch alle einig. Er werde sich mit dem für Straße zuständigen Land in Verbindung setzen, verspricht Bürgermeister Meyer.

“Wir bereiten unsere Entscheidungen gut vor”, erklärt Markus Tegeler die Geschlossenheit des Ortsrates, der intern auch heftig diskutiere, um nach außen aber mit einer Stimme zu sprechen. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Entscheidungen des Abends einstimmig getroffen werden. Manfred Rickers, 53, geht in seine dritte Wahlperiode als Ortsbürgermeister, Andreas Wiese ist sein Stellvertreter. Der Weg von der Colnrader Straße zum Waldkindergarten heißt jetzt Kartenbäker Weg. Von den 600.000 Euro teuren Maßnahmen der Flurbereinigung im nächsten Jahr, zu 75 Prozent vom Land Niedersachsen getragen, sind die Straßen Buschheide, Am Goldberg, Wildeshäuser Weg und ein Stück der Padlandstraße betroffen.
Weil der Ortsbürgermeister vor allem “bei der Pflege der Gräben weiterkommen” will, hofft Altenmarhorst auf eine Erhöhung seines Budgets durch die Stadt. Bisher waren es 7.400 Euro. Weil man aber neben dem Kindergarten ein Archiv anlegen und den Platz bei der Kirche umgestallten möchte, darf es etwas mehr sein. Vielleicht hat die Stadt ja mehr zu verteilen, wenn es auch in Marhorst demnächst Windkraftanlagen gibt. die Runde in der Gaststätte ist zumindest offen dafür. Nur den Auswärtigen, denen wolle man da “nicht das Feld überlassen”, heißt es. Eine Bürgerbeteiligung wäre gut, findet einer. Kein Widerspruch – zumindest nicht öffentlich.

Quelle: Kreiszeitung vom 26.11.2011

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Manfred Rickers in Altenmarhorst wiedergewählt

Politiker treffen sich zur konstituierenden Ortsratssitzung

News

Foto: Wikimedia Commons

Twistringen-Altenmarhorst (sot) • Manfred Rickers ist und bleibt Ortsbürgermeister in Marhorst. Sein Stellvertreter ist nach wie vor Andreas Wiese. Das ist ein Ergebnis der konstituierenden Ortsratssitzung am Donnerstagabend in der Gaststätte Lehmkuhl in Marhorst. Neben den Wahlen standen noch die Verabschiedung, wie auch die Neuaufnahme von Ratsmitgliedern auf der Tagesordnung. Zudem wurden einige ortsbetreffende Angelegenheiten besprochen.

Nach zehn Jahren Ortsratsmitgliedschaft wurden Birgitte Beuke-Kaunat und Andreas Thies (beide CDU) verabschiedet. Im Ortsrat willkommen geheißen wurden dagegen Henning Thies und Silke Tegeler (ebenfalls beide CDU). Bei den Wahlen herrschte Einstimmigkeit unter den Ratsmitgliedern. Nach Abschluss der Konstituierung wurde der Weg, der zum Waldkindergarten führt, offiziell benannt: Katenbäker Weg. “So hieß er inoffiziell schon vorher, doch das erleichtert es jetzt Nicht-Ortsansässigen ihn zu finden”, erklärte Manfred Rickers.

Ein leidiges Thema, so Rickers, sei die fehlende Beleuchtung des Radweges an der Landstraße 342 Richtung Twistringen. Ein Problem für die Schüler, die mit dem Fahrrad zur Schule müssen. Deshalb wurde nun die Stadt Twistringen aufgefordert, sich mit dem Landkreis Diepholz, der dafür zuständig ist, in Verbindung zu setzen. Zudem forderten die Ortsratsmitglieder eine Budgeterhöhung der jährlich zur Verfügung stehenden Mittel seitens der Stadt Twistringen. “Bisher haben wir 7.400 Euro bekommen”, gibt Rickers an.

Der Ortsrat hat zudem Planungen für die kommenden zehn Jahre dargelegt. So soll ein Ortsarchiv jetzt in Angriff genommen werden. Der Bunte Abend, der kürzlich in Marhorst veranstaltet wurde, diente bereits als Einnahmequelle für die Umbauten. Auch der Kirchpark solll neu gestaltet werden. “Und wir müssen jetzt mal Farbe bekennen, was alternative Energien angeht”, sagt der Ortsbürgermeister. Planungen sollen hier in Absprache mit den Marhorstern getroffen werden. “Lange kommen wir nicht mehr drum herum”, ist sich Ricker sicher.

Quelle: Syker Kurier vom 26.11.2011

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“Politik von unten nach oben!”

Der FDP-Kreisverband Diepholz führte auf außerordentlichem Kreisparteitag emotionale Diskussionen mit dem neuen Landesvorsitzenden Dr. Stefan Birkner

FDP Kreissonderparteitag 2011 in Sulingen

Die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes diskutierten sehr emotional auf dem außerordentlichen Kreisparteitag in Sulingen mit dem Landesvorsitzenden Dr. Stefan Birkner (stehend) und dem komm. Generalsekretär Dr. Gero Hocker (links daneben). Die Moderation hatte Kreisvorsitzender Dr. Marco Genthe übernommen. /// Foto: Kawemeyer

Landkreis • Der FDP-Kreisverband Diepholz in Aufbrauchstimmung: Das wurde auf dem außerordentlichen Kreisparteitag deutlich, der vor einigen Tagen im Museums-Café am Stadtsee in Sulingen stattfand. Zu dieser Tagung, die ausschließlich der Aufarbeitung des Kommunalwahlergebnisses galt, waren als Gäste der neu gewählte FDP-Landesvorsitzende, Dr. Stefan Birkner, sowie der kommissarisch eingesetzte Generalsekretär, Dr. Gero Hocker, mit von der Partie.

Kreisvorsitzender Dr. Marco Genthe konnte zu dieser Arbeitssitzung über 60 FDP-Mitglieder willkommen heißen. In seiner Begrüßung wies Genthe noch einmal auf die Situation im Landkreis Diepholz aus Sicht der FDP hin. Man habe zwar „nur” zwei Kreistagsmandate verloren und sei auf Landesebene insoweit der erfolgreichste Kreisverband gewesen. Das könne jedoch nicht zufrieden stellen, denn das Wahlergebnis spiegele nicht wider, dass der Kreisverband in den letzten Jahren eine anerkannt gute Kommunalpolitik abgeliefert habe. Die Mandatsträger vor Ort sind nach seiner Meinung für Fehlentwicklungen bestraft worden, die in Berlin ihren Ursprung haben. Deshalb sei es jetzt nötig, nach vorne zu schauen und Maßnahmen zu ergreifen, „damit die Liberalen wieder vernünftig wahrgenommen werden”, so Genthe.

Auch der Landesvorsitzende konnte dies nur unterstreichen, denn auch im Land Niedersachsen liefere man zusammen mit der CDU konstruktive Arbeit ab und man könne auf eine erfolgreiche Wahlperiode zurück schauen. Doch das letzte Kommunalwahlergebnis sei ein schwerer Schlag für die Liberalen in Niedersachsen gewesen. „Jetzt heißt es, das wieder aufzuholen”, so Birkner. Seitens des Landesverbandes habe man jetzt insgesamt acht Regionalkonferenzen geplant, in denen die Mitglieder konstruktiv am Wahlprogramm für die bevorstehende Landtagswahl mitarbeiten können.  Birkner betonte, dass man „Politik von unten nach oben” machen wolle und nicht von oben herab mitteilen, was zu machen sei. Man wolle stärker mit der Basis ins Gespräch kommen  und ein Programm erarbeiten, das zunächst jeweils vor Ort zu diskutieren sei. Weiter wolle man sich auch um die ehemaligen kommunalen Mandatsträger kümmern und sie mit Info-Material versorgen, denn auch auf die erfahrenen Politiker sei man angewiesen. „Wir wollen ein klares liberales Profil herausstellen”, betonte Dr. Birkner.
Auch der designierte Generalsekretär der Niedersachsen-FDP versprach bessere Arbeit seitens der Landesgeschäftsstelle. Es werde in Zukunft in der Geschäftsstelle einen „Kümmerer” geben, der den Kommunalpolitikern mit Rat und Tat zur Seite stehen werde. Man wolle sich bemühen, die geleistete Arbeit besser zu vermarkten, damit man aus dem Tief der Partei schnell wieder heraus komme.

In der anschließenden, teilweise sehr emotional geführten, Diskussion der Tagungsteilnehmer mit den Gästen aus Hannover wurde ganz deutlich, dass man jetzt nach vorne schauen müsse: „Nach der Wahl ist vor der Wahl”. Die Landtagswahlen stehen in etwa 13 Monaten bevor und man erwarte von der Landes-FDP Offenheit gegenüber den Bürgern sowie moderne, kurze und prägnante Aufklärung über die aktuelle Politik. Dabei wurde die Informationspolitik der Bundesebene deutlich kritisiert. Weiter wurde auch deutlich, dass es zur Zeit ein echtes Marketing-Problem gebe. Auch dieses müsse bewältigt werden.
Im Schluss-Resümee des Abends stellte Dr. Stefan Birkner fest, dass man viel stärker mit der Basis zusammen arbeiten wolle und man liberale Position noch deutlicher machen müsse. Um das zu erreichen, benötige man die konstruktive Mitarbeit der Mitglieder vor Ort. Aber er freute sich auch, dass man hier im Kreisverband Diepholz eine sehr gute liberale Politik mache, auf die man sich immer verlassen könne.

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Abschied und Neubesetzung

Twistringer Rat neu konstituiert / Sechs Mitglieder scheiden aus

Peter Dünzelmann

Stellvertretender Bürgermeister: Peter Dünzelmann. /// Foto: Meissner/Syker Kurier

Twistringen (Julia Soostmeyer) • Die ehemaligen Ratsmitglieder sind verabschiedet, ein neuer Ratsvorsitzende ist gewählt, seine Vertreter und auch die ehrenamtlichen Stellvertreter von Bürgermeister Karl Meyer sind in ihrem Amt bestätigt. Während der Twistringer Stadtratssitzung am Dienstag wurden sich die 25 Ratsmitglieder im Rathaus der Stadt in den Abstimmungen schnell einig.
Vorab lobte Bürgermeister Karl Meyer die gute Zusammenarbeit mit den nun ausgeschiedenen Ratsmitgliedern. Ebenso erfreut zeigte er sich über die geringe Fluktuation. “Sechs Mitglieder sind ausgeschieden, sechs wurden neu aufgenommen.”

Nach zehn Jahren im Rat der Stadt Twistringen wurde Gerd Austerhoff (CDU), der Vorsitzender des Feuerwehrausschusses war, verabschiedet. Außerdem ausgeschieden sind Antje Fischer (SPD) und Detlev Seliger (FDP). Georg Linz (CDU) verließ den Rat nach zwei Ratsperioden aus gesundheitlichen Gründen. Außerdem verabschiedete der Stadtrat Andrea Müller und Albert Borchers (beide ebenfalls CDU). Mit einem kleinen Präsent dankte Karl Meyer dem Einsatz der Ehemaligen und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Renate Horstmann

Stellvertretende Bürgermeisterin: Renate Horstmann. /// Foto: Ernst/Syker Kurier

Für den neuen Ratsvorsitz wurde Udo Helms (CDU) von seiner Partei vorgeschlagen. Friedrich Nordmann (SPD) beantragte eine geheime Wahl, die mit 22 Ja-Stimmen und drei Nein-Stimmen zugunsten Helms ausfiel. Udo Helms nahm die Wahl an und löste sogleich Dieter Kalberlah ab, der es scheinbar kaum erwarten konnte. “Kommen Sie bitte her und erlösen Sie mich”, lauteten seine Worte. Renate Horstmann wird Helms im Falle seiner Abwesenheit vertreten. Zudem wurde Renate Horstmann erneut als stellvertretende Bürgermeisterin Twistringens gewählt. Peter Dünzelmann wurde als stellvertretender Bürgermeister im Amt bestätigt.

Quelle: Syker Kurier vom 03.11.2011
Die Parteizugehörigkeit einzelner Person wurde von der FDP Twistringen korrigiert.

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